MAGERSUCHT

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Magersucht

 

Magersucht ist eine psychosomatisch bedingte Form der Essstörung, die überwiegend bei Mädchen und jungen Frauen auftritt. In klinischen Studien zeigt sich ein Verhältnis zwischen Männern und Frauen von 1:10 bis 1:12. Typisch für die Magersucht ist ein selbst herbeigeführter radikaler Gewichtsverlust mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit.

 

Zusammenfassung 
  •  Frauen erkranken zehn Mal häufiger an der Essstörung Anorexie als Männer.

  • Die Magersucht beginnt oft in der Pubertät.

  • Am Anfang einer Essstörung steht oft ein vorerst harmlos wirkendes Diätverhalten.

  • Magersucht äußert sich durch ein geringes Körpergewicht, das mindestens 15% unter dem Normalgewicht liegt.

  • Zur Behandlung stehen drei Therapievarianten zur Verfügung.

  • Ziel der Therapie ist die Normalisierung des Körpergewichts, Essverhaltens und psychischer Auslöser.

 

Welche Ursachen hat Anorexie?

Magersucht beginnt häufig in der Pubertät, einer Phase, in der sich junge Mädchen mit tief greifenden körperlichen, seelischen und sozialen Veränderungen auseinandersetzen müssen. Insbesondere in dieser sensiblen Zeit verinnerlichen junge Mädchen das in westlichen Ländern propagierte extrem schlanke Schönheitsideal junger Frauen.

Mangelndes Selbstwertgefühl und die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper gelten als Risikofaktoren für die Entwicklung einer Anorexia nervosa. Psychische Ursachen, aber auch Gewohnheiten in der Familie sowie biologische und gesellschaftliche Einflüsse können bei der Entstehung der Magersucht eine Rolle spielen und sich gegenseitig beeinflussen.

Beginn der Erkrankung

Die Essstörung beginnt meist mit einem nach außen harmlos wirkenden Diätverhalten. Auslöser für Diäten können jegliche Veränderungen im Leben der Betroffenen sein: erste Verliebtheit, Auslandsaufenthalte oder die körperlichen Veränderungen während der Pubertät. Betroffene halten Diät, indem sie zunächst bestimmte Lebensmittel (Süßigkeiten, Fleisch) weglassen.

Die Anerkennung für die daraus resultierende Gewichtsabnahme wirkt wiederum als Verstärker. Die jungen Mädchen fühlen sich in ihrem Vorhaben bestärkt und haben das Gefühl, ihr Leben wieder unter Kontrolle zu haben. Selbst nach Erreichen eines bedrohlichen Untergewichts haben Betroffene große Angst, dick zu sein.

Durch ein streng limitiertes Essverhalten oder andere Verhaltensweisen wie Erbrechen, exzessive sportliche Aktivitäten oder die Anwendung von Medikamenten versuchen Magersüchtige, ihr Gewicht immer weiter zu reduzieren.

Besondere Gefahr geht von speziellen Internetforen aus: In der Anonymität des Internets wetteifern vor allem sehr junge Mädchen mit ihren Hungererfolgen und bestärken sich gegenseitig. Die Betroffenen verspüren sehr wohl Hunger und Appetit, unterdrücken ihn aber.

Beginnt die Magersucht bereits in der Kindheit oder in der frühen Jugendzeit, so wird das Untergewicht fast ausschließlich durch ein stark eingeschränktes Essverhalten oder verstärkte körperliche Aktivität erzielt.

Anzeichen von Magersucht

Verhaltensweisen, um das Gewicht niedrig zu halten oder zu reduzieren sind:

  • Einschränkung der Nahrungszufuhr oder der Nahrungsmenge

  • Vermeidung bestimmter Nahrungsmittelgruppen, wie Fette oder Kohlenhydrate

  • Exzessive sportliche Betätigung

  • Selbst herbeigeführtes Erbrechen

  • Anwendung von Abführmitteln oder harntreibenden Medikamenten

  • Essrituale, wie langsames Essen oder Kleinschneiden der Nahrung

  • Festgelegte hochselektive Zusammenstellung der Nahrung

 

Wie äußert sich die Magersucht?

Das Körpergewicht Magersüchtiger liegt mindestens 15% unter dem Normalgewicht. Bei erwachsenen Betroffenen kann die Diagnose bei einem Body-Mass-Index von unter 17,5 kg/m2 gestellt werden. Bei Kindern wird Magersucht beim Unterschreiten der 10. Altersperzentile diagnostiziert.

Rund 1% aller Mädchen und jungen Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Magersucht. Die Dunkelziffer ist allerdings höher – man schätzt, dass rund 50% der Erkrankungsfälle im Gesundheitssystem gar nicht erfasst werden. Frauen erkranken zehnmal häufiger als Männer.

Die Folgen eines dauerhaften Hungerzustands

  • Störung des Hormonsystems: ausbleibende Monatsblutungverzögerte Pubertät, Stillstand der körperlichen und seelischen Entwicklung, verringerte Libido

  • Veränderte Blutwerte: Störung der Blutbildung im Knochenmark, Elektrolytverschiebungen

  • Zu Beginn herrscht nicht selten ein Gefühl von Leichtigkeit, Kontrolle und Euphorie vor, das jedoch später in Gleichgültigkeit, Reizbarkeit undDepression übergeht.

  • Veränderte Körperwahrnehmung: Während andere Personen realistisch wahrgenommen werden, wird der eigene Körper trotz Untergewicht als unförmig und fett erlebt.

  • Bei Kindern sind die Auswirkungen des Hungerns noch gravierender. Da sie sich noch in der Wachstums- und Entwicklungsphase befinden, sind schwerwiegende Auswirkungen auf die Knochendichte, das Längenwachstum oder die Hirnreifung zu befürchten.

  • Als Begleiterkrankung der Magersucht treten häufig Depressionen, Angststörungen oder Zwangserkrankungen auf.

 

Prognostische Faktoren bei Anorexia nervosa

  • Alter bei Krankheitsbeginn

  • Krankheitsdauer vor Behandlungsbeginn

  • Dauer der stationären Behandlung

  • Ausmaß des Gewichtsverlusts

  • Essstörungssymptomatik (restriktiv versus bulimisch)

  • Prämorbide Entwicklungsauffälligkeiten

  • Prämorbide Essstörung

  • Prämorbides Übergewicht

  • Prämorbide Psychopathologie

  • Trennung der Eltern

 

Verlauf

Die Dauer der Erkrankung erstreckt sich in der Regel über mehrere Jahre, wobei der Verlauf individuell stark variieren kann. Eine Heilung in den ersten zwei Jahren ist selten, im Durchschnitt dauert es rund sechs Jahre bis zur Heilung.

Wichtig sind eine frühzeitige Erkennung und Behandlung, vor allem um zu vermeiden, dass die Erkrankung einen chronischen Verlauf nimmt. Bei einem geringen Prozentsatz der Magersüchtigen besteht ein Risiko, an den Folgen der Erkrankung zu sterben; verantwortlich dafür sind hauptsächlich Herzversagen und Suizide.

Die Gefährdung, die das Untergewicht mit sich bringt, wird von Betroffenen meist negiert, sodass es innerhalb der Familien oft zu Spannungen kommt. Zudem stehen Patientinnen einer Veränderung ihres Gewichts und des Essverhaltens oft skeptisch und uneinsichtig gegenüber. Typischerweise suchen Betroffene nicht aus eigenem Antrieb Hilfe, sondern auf Druck anderer Personen.

Therapie

​Bei der medizinischen Hypnose wird die Ursache aufgespürt und gelöst. Das Essverhalten und die Einstellung zum eigenen Körper normalisieren sich. Hinzu kommt, dass ich nach der Bearbeitung der Ursachen das gesunde und natürliche Essen mit Suggestionen gut unterstützen kann. Somit wirkt die medizinische Hypnose viel tiefer, als in gewöhnlichen Hypnosen. Zur Unterstützung bekommst Du hilfreiche Suggestionen verinnerlicht,

 

Wenn Du selbst ein Gewichtsproblem hast und daran zweifelst, dass seelische Probleme hinter der Ess-Störung liegen, dann stelle Dir einmal Fragen wie: Wann hat das Essproblem begonnen? In welchen Situationen wird es besonders stark? Wer in der Familie ist ebenfalls ein solches Problem? 

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